REZENSIONNachdem mich Band 1 der Oxford Legacy Trilogie noch so richtig "on fire" zurückgelassen hat, war die Vorfreude auf die Fortsetzung riesig. Wir befinden uns hier wieder im spicy Dark Academia Setting, doch leider konnte mich dieser Teil nicht mehr ganz so abholen wie sein Vorgänger. Die Geschichte entwickelt sich hier sehr stark in Richtung Suspense - ein Genre, bei dem ich im letzten Jahr gemerkt habe, dass es mich persönlich einfach nicht mehr so richtig catcht, besonders wenn sich der Plot über mehrere Bände zieht.Das hat mir gefallen: ¿¿ Chemie. Die Verbindung zwischen Saint und Tessa ist nach wie vor spürbar und ich liebe die Dynamik der beiden.¿¿ Schreibstil. Roxy Sloane schreibt gewohnt leicht und flüssig, man kommt sehr schnell durch die Seiten.¿¿ Charaktere. Die Figuren sind weiterhin gut gezeichnet und bleiben ihrer Linie treu.Kritikpunkte:¿¿ Spannungsbogen. Da der Suspense-Anteil einen sehr großen Raum einnimmt, hatte ich das Gefühl, dass die eigentliche Handlung rund um das Paar kaum vorangeht.¿¿ Vibe. Es wird immer deutlicher, dass wir uns in der High Society bewegen - ein Setting, das momentan leider nicht mehr ganz meinen Geschmack trifft.¿¿ Längen. Für mich hat sich die Geschichte durch das Hinauszögern des Falls etwas verloren.¿¿¿¿¿ FAZITWer auf der Suche nach einer spicy Dark Academia Reihe mit starkem Fokus auf Suspense ist, wird hier sicherlich glücklich werden! Für mich persönlich war es leider gerade nicht der richtige Vibe, weshalb ich aktuell noch unsicher bin, ob ich den Abschluss der Trilogie noch lesen werde. Trotzdem eine Empfehlung für alle, die das Miträtseln über mehrere Bände hinweg lieben!