Ein gelungenes Ende für diese Reihe.
Mit Riding The High haben wir den letzten Teil der Silver Pines Ranch Reihe bekommen und ich muss sagen, diese Reihe hat mir mit jedem Teil besser gefallen. Irgendwas hatte Riding the High einfach an sich, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.Aber erstmal kurz zum Inhalt. Wer die anderen Teile schon kennt, weiß, dass Cole geschieden und alleinerziehender Vater ist. Seit kurzem ist er zudem noch Sheriff und kann sich keinen Skandal leisten, solange er noch in der Probezeit ist. Da kommt es absolut ungelegen, dass er und Ginger der jahrelangen Anziehung ausgerechnet in Las Vegas nachgegeben haben. Und nicht nur das, sie haben auch noch geheiratet.Ginger war mir die bisher liebste Protagonistin der Reihe. Man lernt sie schon vorher kennen und da schien sie immer nur eine junge Frau mit großer Klappe zu sein. Aber hinter ihr steckt sie viel mehr. Sie ist unabhängig, scheut keine verbalen Kämpfe, vertritt ihre Meinung und ist allem voran eine wirklich tolle Freundin und Stiefmutter. Ich glaube, es gab keinen Charakterzug an Ginger, den ich nicht mochte, eine wirklich tolle und sympathische Protagonistin.Und Cole ist der Inbegriff eines Single-Dads. Er trägt unglaubliche Lasten auf seinen Schultern und hat viele Verantwortungen. Aber trotz alledem bekommt er es hin, ein toller Vater für seine Tochter zu sein. Sein Einstieg ins Buch hat mir zwar einen kurzen Ick gegeben, aber das habe ich ihm auch schnell wieder verzeihen können. Denn wie kann man einem Mann böse sein, der einen G für eine "gute Freundin" seit Jahren auf seinem Körper trägt? Es gab noch den ein oder anderen Moment, wo man Cole einfach verfallen musste. Absolut großartiger Charakter.Die Dynamik zwischen Cole und Ginger habe ich von der ersten Seite an geliebt. Wie die beiden sich immer wieder gegenseitig aufziehen? Großes Kino und bringt eine Leichtigkeit mit in die Geschichte. Aber nicht nur das, sondern auch einen ganz besonderen Funken zwischen ihnen. Die Beziehung war einfach was wirklich Besonderes Was ich dieses Mal auch sehr gut fand, war der Spice. Versteht mich nicht falsch, der war auch in den anderen Teilen nicht schlecht, nahm aber an einem Punkt immer überhand. Hier fügte er sich richtig gut in die Geschichte ein und hat die Verbindung ergänzt und nicht erdrückt.Alles in allem kann ich nur sagen, dass Riding the High für mich eindeutig der beste Teil der Reihe war. Er hat eine tolle Grundidee, wundervolle Charaktere, Nebencharaktere, die die Geschichte bereichern, und Spice und Humor zum Dahinschmelzen. Wen die Reihe bisher also nicht angesprochen hat, dies ist eurer Zeichen, zumindest dem Teil eine Chance zu geben.