In "Der Gott und die Füchsin" von Sophie Kim geht es um Kim Hani, eine Gestaltwandlerin, die einst als Blutrote Füchsin gefürchtet war und eine dunkle Vergangenheit mit sich trägt. Heute lebt sie eher zurückgezogen und arbeitet in einem Café, in dem sie versucht, unauffällig zu bleiben. Dort trifft sie immer wieder auf Seogka, einen gefallenen Gott mit mürrischer und geheimnisvoller Art. Zwischen den beiden entsteht eine angespannte Dynamik, die sich verändert, als eine gefährliche Bedrohung auftaucht und sie gezwungen sind, zusammenzuarbeiten, obwohl Seogka eigene Ziele verfolgt, die Hani direkt betreffen. Ich muss sagen, ich habe irgendwie ein Faible für Geschichten mit koreanischer Mythologie, und genau dieses Setting hat mir hier sehr gut gefallen.Die Dialoge waren humorvoll und sehr unterhaltsam. Hani wirkt fröhlich und positiv, während Seogka eher grimmig und mürrisch ist. Gerade dieser Kontrast sorgt dafür, dass ihre ständigen Reibereien richtig gut funktionieren. Ihre Dynamik hat mir insgesamt sehr gefallen, vor allem im Schlagabtausch. Der Plot war für mich zwar teilweise etwas vorhersehbar, aber das hat mich nicht wirklich gestört. Die Lovestory ist dafür sehr dramatisch und erinnert stark an typische K-Dramas: und genau das fand ich als Abwechslung ziemlich unterhaltsam.Insgesamt eine leichte, humorvolle und charmante Geschichte mit spannendem Setting und einer dynamischen Beziehung zwischen den Figuren.