Bei 'The last wish of Bristol Keats' handelt es sich um Band 2. Das Buch beinhaltet 576 Seiten. Ein wunderschönes Cover, das als Hingucker im Bücherregal nicht fehlen darf. Es passt sehr gut zu Band 1, und wirkt sehr hochwertig, es sind Hardcover Ausgaben.
Fast hätte Bristol ihren Geliebten, den Feenkönig Tyghan, an die Monster verloren, die ihre Mutter auf ihn losgelassen hat. Doch ihre Liebe wurde durch die verschiedenen Gefahren noch stärker und inniger. Sie versuchen gemeinsam die Bedrohung für Elfheim abzuwenden. Bei einer Rettungsmission stirbt einer der Gefährten, da wird Bristol endlich klar, wie gefährlich ihre Mutter wirklich ist. Sie und Tyghan stehen vor einer Wahl, die sie alles kosten könnte. Wie werden sie sich entscheiden, was ist ihnen am Ende wichtiger? Der Feenkönig muss sich endlich Bristols Vater stellen, der einst sein bester Freund war, ihn aber verraten hatte. Nun kämpft Bristol mit der Erkenntnis, dass die Magie, die in ihr schlummert, sie in ein Monster verwandeln könnte.
Nun geht es weiter mit der Geschichte in Elfheim. Man ist sofort wieder in der Geschichte drin. Die unterschiedlichen Wesen habe ich durch die gute Beschreibung der Autorin bildhaft vor Augen. Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig und unterhaltsam. Man merkt sofort, dass die Autorin mit Fantasygeschichten sehr vertraut ist und eine Welt erschaffen kann, in der man eine Auszeit von der Realität nehmen kann. Die Abschnitte sin nicht zu lang, man wird gut unterhalten und es kommt keine Langeweile auf. Die fantasievolle und romantische Geschichte mit ihren Konflikten, dem Kampf um
den Thron, Bristols verrufene Eltern, Kormick und seine Untoten, sowie die Liebe zu Tyghan. Der Handlung selbst fehlt es an manchen Stellen an der emotionalen Tiefe, die ich mir mehr gewünscht hätte. Das ist aber in dem Moment meine persönliche Meinung. Und auch einige Schicksalsschläge sind auf der Strecke geblieben, da wäre eventuell ein wenig mehr Potenzial vorhanden gewesen, das nicht genutzt wurde. Ich finde, es ist eine Erzählung mit vielen Höhen und Tiefen, die den Leser berühren aber auch teils schockieren. Die Erzählung blieb durchweg spannend. Das Ende selbst kam für mich sehr überraschend. Aber jeder hat eine andere Vorstellung, wie es am Ende sein könnte. Trotzdem fand ich es gelungen. Deshalb vergebe ich insgesamt 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.