Ich hab schon über die neue Dilogie der Autorin Stefanie Hasse viel gehört und war selbst sehr gespannt auf die Bücher. Der Klappentext hat mich dabei auch schon sehr angesprochen, deshalb mussten sie einfach bei mir einziehen. Als der erste Band ankam habe ich auch direkt angefangen zu lesen. Man lernt auch direkt Alexis kennen, die bei einem Brand ihre Eltern verloren hat und gleichzeitig ihre kleine Schwester entführt wurde. Erst später hat sie herausgefunden wer dafür verantwortlich sein könnte. Sie will Rache und macht sich auf die Jagd nach den Grays. Das sind unsterbliche Wesen, die nur mit einer Sache zu töten sind. Auch ihr Vater gehörte zu den Grays, dieser machte sogar schon zu seinen Lebzeiten Jagd auf die Grays. Alexis ist dabei keine unbekannte. Sie hat durch ihre Eltern ein Vermögen geerbt und will nun in die Kreise der Reichen, um so an Informationen zu kommen. Da taucht plötzlich Corin auf und ermordet einen ihrer Zielpersonen, bevor Alexis diese Person befragen kann. Alexis und Corin schließen daraufhin einen Deal ab. Gemeinsam machen sie sich auf die Jagd nach den Grays, doch vorher soll Alexis die Chance bekommen diejenigen zu befragen. Dabei erfährt Alexis weit aus mehr, Vorallem was und wer Corin wirklich ist. Alexis war für mich direkt schon ein sympathischer Charakter. Sie ist mutig, selbstbewusst und beweist ein kluges Köpfchen. Mit ihr gemeinsam macht man sich auf die Jagd nach den Grays und auf die Spur nach ihrer Schwester. Man erfährt auch sehr viel über die Hintergründe wie die Grays zustande kamen. Leider musste Alexis dabei auch ihre beste Freundin anlügen, um sie nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Corin war mir zu Anfang mysteriös. Er hat Alexis nicht getraut, was auf Gegenseitigkeit beruht hat. Dennoch konnte er sich aber auch nicht fernhalten. Doch Corin hat noch viel mehr Geheimnisse. Dazu kamen noch ein paar Nebencharakter die einen verwirrt haben, die selbst Geheimnisse hatten und gleichzeitig die Story nochmal spannender gemacht haben. Aber auch Alexis Hund Pax war witzig. Dieser Hund hat die Story auf seine Weise humorvoll und locker gemacht. Manchmal musste ich tatsächlich schmunzeln, ob Pax nicht doch mehr als nur ein normaler Hund ist. Der Schreibstil war dabei leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story hauptsächlich aus Alexis Sicht. Ich fand die Story rund um das Thema der Grays, Daimonen und Nebulis total spannend. Bei der Suche nach Alexis Schwester tappt man zu Anfang im dunklen um dann doch mit jedem Kapitel einen Schritt näher zu kommen. Bei dieser Story könnte man auch viel mit rätseln, zumindest ich habe viele Vermutungen aufgestellt. Kurz vor dem Ende hat es die Story mit einer gewaltigen Überraschung gewendet. Dadurch kam es zu einem bösen Cliffhanger, mit dem ich so gar nicht gerechnet hatte. Auch das Setting konnte für sich sprechen. Dieser war so bildhaft beschrieben. Der Enemies to Lovers Vibe war dabei auch greifbar, auch wenn etwas kurz. Mir hat der erste Band absolut Spaß gemacht und mir viele spannende Lesestunde geschenkt. Daher gibt es für mich für Band eins eine klare Leseempfehlung.