Im Jahr 1954 kehrt Schwester Agnes nach 30 Jahren im Kloster ihrem Konvent den Rücken zu. Sie ist jetzt wieder Nora Breen und reißt in das Küstenstädtchen Gore-on-Sea, wo eine ehemalige Novizin verschwunden ist. Seit einem Monat hat sie niemand mehr gesehen und Nora hat ihre Briefe vermisst. Dab ei hatte Frieda angekündigt, die Geheimnisse ihrer Mitbewohner im Möwennest zu lüften. Hat ihr das geschadet und ist ihr vielleicht gar Schlimmes widerfahren? Nora ist undercover dort, bezieht sogar Friedas Zimmer. Als einer der Gäste tot aufgefunden wird, sieht sie ihren Verdacht bestätigt. Teddy Atkins Kaffee war vergiftet. Allerdings tut der Detective Inspektor Rideout diesen Tod als Suizid ab. Nora ermittelt kurzerhand selbst und nimmt alle Gäste des Möwennests aufs Korn.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich gut lesen, keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Wie im Klappentext bereits erwähnt, vermisst Nora die Briefe ihrer Freundin Frieda. Mit dieser hatte sie einen regen Briefwechsel. Da Frieda es nicht ähnlichsah, plötzlich nicht mehr zu schreiben, verließ Nora den Konvent, war wieder Nora Breen und mietete sich im Möwennest ein. Dort geschahen seltsame Dinge, denen Nora auf den Grund gehen wollte. Vor allem, als ein Gast vergiftet worden war, auch wenn der Inspektor von einem Suizid ausging ließ Nora sich nicht beirren, denn es war Mord, davon war sie überzeugt. Und es blieb nicht bei dem einen Mord. Nora kam dem Inspektor immer wieder in die Quere. Wird sie herausfinden, was mit Frieda passiert ist? Wo ist sie? Lebt sei noch , oder ist sie womöglich tot? Der geneigte Leser wird dies beim Lesen des Buches erfahren. Das Buch hat mir gut gefallen, war auch teilweise doch spannend, hat mich gefesselt und mich gut unterhalten. Eine Leseempfehlung und vier Sterne.