
Die Schönheit trügt: Auch inmitten Neuseelands unberührter Natur grast das eine oder andere schwarze Schaf.
In dem kleinen Ort Erene auf der Südinsel Neuseelands, eingebettet zwischen majestätischen Bergen und tiefblauen Buchten, kennt jeder jeden. Niemand schließt seine Haustür ab. Ist die Wirtin nicht in der Bar, darf man sich selbst bedienen. Doch nun schauen sich alle im Dorf misstrauisch um. Ihre heile Welt ist zerstört, seit unweit des Leuchtturms eine Frau die Klippen hinuntergestoßen wurde. Niemand will das Opfer je zuvor gesehen haben. Abel McCarten wollte hier im Fjordland eigentlich nur ein paar ruhige Tage mit seiner Frau verbringen. Die Presse feiert den Detective seit der spektakulären Aufklärung seines letzten Falls als Helden, für die Menschen aus Erene ist er in seinem dreiteiligen Anzug und den rahmengenähten Schuhen bloß ein weiterer arroganter Aucklander. Als McCarten der Fall übertragen wird, blickt er hinter die friedliche Fassade des Dorfes. Hier offenbaren sich ihm tiefe Abgründe der Skrupellosigkeit, die selbst den erprobten Großstadtermittler an seine Grenzen bringen.
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