Angefangen mit der Geburt in Su dfrankreich und der Kindheit in Paris und Frankfurt, geprägt von der Flucht und dem Exil der Eltern und der Suche nach Zugeho rigkeit, schildert Daniel Cohn-Bendit sein bewegtes Leben - von der Odenwaldschule u ber den Mai '68 in Paris, während dessen er im Zentrum internationaler Aufmerksamkeit stand, bis zu seiner Arbeit am Aufbau der Partei Die Gru nen in Deutschland sowie seinen Jahren im Europäischen Parlament - mit erstaunlicher Offenheit. Van Renterghem als Gegenu ber regt ihn zu kritischem Nachdenken und Abwägen an. Der einstige »rote Dany« erscheint nicht als Held, sondern als reflektierter Europäer, der sich mit familiären Traumata, politischen Konflikten und lebensgeschichtlichen Bru chen auseinandersetzt.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 7
Von Moissac bis Gaza 9
Vorgeschichte eines Vaterlandslosen 25
Ideologisch undogmatisch und flexibel 37
»Das ist zu hart« 49
Zwischenspiel
Ein antiautoritärer Freigeist in der Frankfurter Schule
Ein anderes Deutschland
Joschka, Bosnien und der Wendepunkt
Von Omaha Beach nach Brüssel
Präsidenten und Kanzler
Emmanuel Macron oder warum ich hellauf begeistert war
Wir haben sie so geliebt, die Demokratie
Quo vadis Europa? Ein Gespräch von Claus Leggewie mit Daniel Cohn-Bendit