Polwenna Bay, Band 1: Summer Penhalligan ist aus London geflüchtet sie musste einfach weg. Weg von ihm. Von Justin, ihrem Verlobten. Wo konnte sie anders hin als nach Polwenna Bay? Ein paar Tage zur Ruhe kommen und dann entscheiden, wie es weitergehen kann. Als sie auf Jack Tremaine trifft, der sie vor vielen Jahren verlassen hatte, schlägt ihr Herz plötzlich schneller. Jack ist bei ihrem Wiedersehen nicht überrascht, nein, geschockt trifft es besser. Er hat ihre Trennung nie verkraftet, hat seine Heimat verlassen und ist noch nicht lange zurück. Aber was ist mit Summer los?
Erster Eindruck: Ein idyllisches Cover gefällt mir sehr gut.
Dies ist der Einstieg einer Reihe, für mich jedoch bereits der dritte Band, da ich mit Band 2 begonnen habe.
Summer hat Karriere gemacht: Ihre Mutter hat mit ihr früh darauf hingearbeitet, Karriere zu machen. Sie wurde Model und sodann Schauspielerin. Ihre beiden Brüder arbeiten mit ihrem Vater als Fischer, wie so viele in ihrem Dorf. Summer ist ein Promi, und erst noch mit einem Fussballprofi verlobt! Der Himmel auf Erden! Tja, leider mehr Hölle als Himmel. Aber das ist ihr Geheimnis und es muss auch unbedingt eines bleiben. Jack merkt gleich, dass mit Summer etwas nicht stimmt, aber er weiss auch, dass sie ihre Zeit braucht, um sich ihm anzuvertrauen. Er merkt auch, dass er die Trennung nie wirklich überwunden hat. Aber diese Gefühle für sie dürfen einfach nicht sein, denn sie ist verlobt!
Da die Geschichte jeweils aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt wird, weiss die Leserin mehr als die Protagonisten. So erfährt man, was alles in deren Köpfen vorgeht und wie viele Missverständnisse es gibt. Morwenna Mo, eine Schwester von Jake und einstige beste Freundin von Summer, ist über deren Rückkehr gar nicht erfreut, denn sie weiss, wie Jake nach ihrer Trennung gelitten hat. Mo erinnert sich nur zu genau
In der Original-Inhaltsbeschreibung steht, dass dies die Geschichte von Summer und Jake ist. Das stimmt wohl, aber es gibt noch zwei weitere Geschichten, die aus meiner Sicht zum Teil die eigentliche Hauptgeschichte überlagert haben. Nun denn, so war Platz (auf immerhin 507 Seiten!) für jede Menge Emotionen. Das Buch hat sich flüssig lesen und ich vergebe gerne 5 Sterne.