Die Geschehnisse im Buch werden in tagebuchartigem Stil mit vielen Zeichnung geschildert. Wodurch es auch etwas für Lesemuffel ist. Der Schreibstil ist altersgerecht und verständlich, sodass die jungen Leserinnen und Leser keine Probleme haben sollten der Handlung zu folgen. Die drei Freunde kann man sich gut vorstellen und da sie ganz normale Kinder sind, kann man sich sofort mit ihnen identifizieren. Jeder der drei Freunde hat dabei seine eigenen Charaktereigenschaften, die nur sie oder ihn auszeichnen. Mir waren sie jedoch etwas zu blass. Ins Herz geschlossen habe ich Homie, den kleinen Homunkulus, der immer mit einem Rat zur Stelle ist und den Freunden mit seinem Wissen in jeder Lage hilft.
Das Rätsel um den Zwergpudel Jowo und seine Veränderung war spannend. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was mit ihm los ist und was die Freunde unternehmen werden, damit er wieder normal wird. Es gibt viele Andeutungen, was hinter Jowo Verhalten stecken könnte, sodass man miträtseln kann. So hatte ich mit der Zeit zwar eine Vermutung, was der Spannung aber keinen Abbruch getan hat. Die Geschichte ist zwar schon von Anfang an gruselig. Der Gruselfaktor steigert sich mit der Zeit jedoch immer mehr, wird aber durch witzige Szenen aufgelockert, sodass es nicht zu gruselig wird.
Fazit:
Eine spannende, witzige und gruselige Geschichte, in der die drei Freunde Henri, Sahin und Charlotte versuchen herauszufinden was mit Henris Zwergpudel Jowo los ist. Ich habe sie gern dabei begleitet und mitgerätselt, was hinter Jowos Verhalten steckt. Der Gruselfaktor nimmt im Laufe der Handlung zwar zu, wird aber durch witzige Szenen aufgelockert. Zwar hatten die drei Freunde ihre eigenständigen Charaktereigenschaften, waren mir aber dennoch zu blass.