Eine Zufallsbekanntschaft dreier Frauen auf einem Flug. Scheinbar nichts verbindet diese drei ausser das gleiche Reiseziel. Nein, halt, es gibt doch etwas: die Linkshändigkeit! Die Frauen bleiben in Kontakt und das Schicksal führt ihre Lebenswege so, dass sie zusammen eine kleine Cocktailbar, wo alles mit links erledigt wird, eröffnen. Die Cocktailbar ist weit über die Stadtgrenzen bekannt. Als eines Abends insgesamt 35 französische Gäste scheinbar spurlos verschwinden, erreichen sie einen nicht erwünschten Bekanntheitsgrad. Wo sind die Gäste abgeblieben?
Erster Eindruck: Auf dem Cover ist eine Schere, und sonst nichts interessant.
Ein Flug mit zwei randalierenden Gästen nein, danke, die Reise fängt ja gut an! Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, platziert das Personal andere Passagiere um. Nachdem die Raufbolde bei der Zwischenlandung das Flugzeug verlassen hatten, bleiben die Neo-Sitznachbarinnen Ruth, Nora und Tilda beieinander sitzen und sind in ihr Gespräch nach der Suche nach Gemeinsamkeiten vertieft. Die Versprechen, nach dem Flug in Kontakt zu bleiben, sind hier nicht nur leere Worte. Als sich Umbrüche in ihren jeweiligen Lebenssituationen ergeben, starten sie zu dritt neu durch und eröffnen eine Cocktailbar. Eine interessante Idee, alles auf ihre Linkshändigkeit einzurichten. Ich hätte jedoch erwartet, dass die Bar auch einen Namen trägt, der darauf hinweist. Aber vielleicht waren ihnen solche Namen zu profan oder sie waren bereits vergeben.
Als ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, habe ich mich gefragt, wie einfach so 35 Gäste verschwinden können. Nun ja, das war durchaus interessant. Es wurde spannend und dann Kapitelende! Gefolgt von: 20 Jahre später Oh, das kam unerwartet. Was soll ich zu diesem Leseerlebnis sagen? Ungewohnt? Überraschend? Schräg? Ja, ja und ein drittes Mal ja. Von mir gibt es 3 Sterne.