Mary Wollstonecraft Shelley (1797-1851) wurde im englischen Somers Town geboren. 1814 folgte sie dem Dichter Percy Bysshe Shelley auf den Kontinent und lebte dort mit ihm zusammen. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete sie ihn 1816. Gemeinsam mit Lord Byron unternahmen beide eine Schweizreise, während der der Roman "Frankenstein" entstand. Percy Shelley starb bereits 1822; daraufhin kehrte Mary Shelley nach England zurück und widmete sich ganz der Herausgabe der Werke ihres Mannes. Meine Meinung:Endlich habe ich dieses Buch gelesen. Was war das für ein Projekt. Ich hatte es so oft angefangen, und dann immer wieder zu Seite gelegt. Es hat einfach nie gepasst von der Stimmung. Jetzt aber, habe ich es beendet.Am Anfang kam ich überhaupt nicht rein. Ich kam mit der Sprache nicht so gut zurecht. Was keinesfalls heißt, das diese schwierig zu lesen ist. Aber es was einfach nicht meins. Und dann kam der Moment, wo ich richtig Lust hatte das Buch zu lesen. Ich muss allerdings dazu sagen, ich hatte vorher den Film geschaut.Wenn man die Geschichte erst mal auf sich wirken lässt, die Figuren ins Herz geschlossen hat, erwartet einen hier was sehr emotionales. Und das hätte ich ja gar nicht erwartet. Es ist eben nicht das Böse, sondern eigentlich das was uns Menschen ausmacht und wonach wir uns sehnen. Liebe und Zuwendung.Das Buch hat mich am Ende wirklich begeistert. Und wenn man mal überlegt, wie alt diese Geschichte schon ist. Wahnsinn, wie aktuell doch die Thematik. Das Buch hat eine klare Botschaft die mich wirklich mitgerissen hat. Ein Klassiker der nichts an seiner Stärke verloren hat. Ich kann nur sagen, haltet auf den ersten Seiten durch, es lohnt sich. Und am Ende lies es sich super flüssig lesen.