Katja und Marcel sind ein Pärchen und planen ein verlängertes Wochenende, zu dem sie gut gelaunt an einem Freitag losfahren.Bei einer kleinen Pause an einer Raststätte wird ihnen ein Koffer gestohlen. Katja hat Spaß an den neuartigen kleinen Helferlein und hat einen GPS-Tracker in dem Koffer versteckt. Und es funktioniert, über die entsprechende App kann sie den Koffer orten und dem blauen Punkt, der den Standort anzeigt, folgen. So verfolgen sie das Fahrzeug, in dem sie den Koffer vermuten. Leider geraten sie dann genau in die Falle, die ihnen jemand gestellt hat und der Albtraum beginnt ...Gleich vorweg eine kleine Warnung: Es gibt in der Geschichte einige sehr brutale Szenen, die auch ziemlich heftig beschrieben werden. Das ist nicht der überwiegende Teil, aber wer so etwas nicht verträgt, sollte das Buch vielleicht besser nicht lesen.Ich persönlich kann einem Psychothriller von Arno Strobel nicht widerstehen und war aufgrund des Klappentextes sehr gespannt, wie sich die Sache entwickeln würde und warum man die beiden in die Falle gelockt hat.Da ist man noch ganz am Anfang aber es entwickelt sich schon, wie immer, ein Sog, der mich gleich an die Handlung gefesselt hat.Überwiegend erleben wir Marcel. Es stellt sich heraus, dass er ein ehemaliger Polizist ist und nach einem Undercover-Einsatz eine neue Identität bekam und ein völlig neues Leben anfangen musste. Details zu den damaligen Ereignissen gibt es nach und nach im Verlauf.Der Prolog zu Anfang und weitere Kapitel zwischendurch, in Kursivschrift dargestellt, sind aus Sicht "des Mechanikers" geschrieben, der berichtet, wie er eine monströse Maschine gebaut hat und wie damit Opfer regelrecht gefoltert und dann getötet werden sollen.Wie sich im Verlauf herausstellt, ist der Schauplatz, an dem man Marcel gelockt hat eine altes Krankenhaus bzw. eine psychiatrische Einrichtung, die möglicherweise in Marcels Vergangenheit eine Rolle gespielt haben könnte. Da gibt es natürlich viele Räume und Gänge, an denen merkwürdige Dinge geschehen. Es wird brutal und grausam, sowohl körperlich als auch psychisch. Das hat auch auf der psychischen Ebene teilweise ganz schön an meinen Nerven gezerrt.Die ganze Atmosphäre in diesem alten, verlassenen Gebäude ist durchgehend düster, beklemmend und bedrohlich.Die Sache steigert sich immer mehr und häppchenweise erfährt man dann, worum es hier eigentlich geht und wer da etwas von Marcel will. Es gibt auch immer wieder Twists und Überraschungen, die man so nicht vorher sehen kann.Dadurch konnte ich kaum aufhören zu lesen, weil ich natürlich irgendwann nur noch wissen wollte, wie dieses Drama ausgeht.Dieser Psychothriller von Arno Strobel, der bekanntlich gerne bis an gewisse Grenzen geht, war für mich erneut ein Pageturner, der mich mit seinen perfiden Psychospielchen schnell gepackt und sehr gefesselt hat. Trotz gewisser Brutalität und Grausamkeit hatte ich sehr spannende Lesestunden und war vom Ausgang überrascht!Fazit: 5 von 5 Sternen© <a data-fr-linked="true" href="https://fanti2412.blogspot.com" rel="noopener noreferrer noopener noreferrer noopener noreferrer" target="_blank">https://fanti2412.blogspot.com