
Die Geschichte einer weiblichen Obsession
"Denn du scheinst und bist der Weg, der Weg ins Paradies . . ."
1920 begegnet die Malerin Baladine Klossowska dem Dichter Rainer Maira Rilke wieder. Sie, die geschiedene Mutter zweier halbwüchsiger Söhne - einer ist der Maler Balthus -, verliebt sich leidenschaftlich in ihn. Nach einer kurzen Amour fou geht Rilke immer mehr auf Abstand zu der Geliebten. Wo sie unbedingte Nähe und Gemeinschaft sucht und sich in der Liebe zu ihm verliert, braucht er Abstand und Ruhe, um schreiben zu können. Sie schreiben sich sehnsuchtsvolle Briefe, immer auf der Suche nach dem richtigen Maß von Nähe und Distanz. "Merline", "Amselin", nennt Rilke seine Freundin darin zärtlich. Ein Brief an sie wird der letzte sein, den er kurz vor seinem Tod schreibt . . .
Von 1920 bis zu Rilkes Tod 1926 dauert die leidenschaftliche Beziehung zu der jüdischen Malerin Baladine, die Rilke "Merline" nannte.
Julia Franck nähert sich dieser letzten Geliebten Rilkes literarisch.
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