Die Geschichte spielt im Jahr 1861.Die an Schwindsucht leidende Karoline Dierks und ihre Eltern sehen ihre letzte Chance gesund zu werden im Klima von Afrika.
Also macht sie sich als Missionarsbraut auf den Weg. Sie hat Angst vor der Reise und auch vor dem, was sie dort erwartet.
Wird sich alles fügen und sie sogar vielleicht wieder gesund? Noch dazu muss sie dort etwas ansehen, das ihr dem Atem raubt. Wie soll sie sich verhalten, einfach wegsehen oder den Mut haben einzugreifen...?
Lina zweifelt an sich, das ist förmlich spürbar! Sie ist doch viel zu krank für die ganzen Erwartungen, die die anderen ihr gegenüber haben. Warum wird dann so viel von ihr erwartet?! Wie soll sie all das bewältigen?
Es braucht Mut, Vertrauen auf sich selbst und auch auf andere und ein starkes Durchhaltevermögen.
Doch sie vertraut auf Gott und legt ihr Leben in seine Hände und genau das ist es was zählt:
Gott hat einen Plan für uns, auch wenn der nicht immer gleich offensichtlich ist und sich als fast unmöglich herausstellt.
Aber: Gott mutet uns nicht mehr zu, als wir tragen können, mit seiner Hilfe wird es gelingen!
Maria Albers hat mich mit ihrem ruhigen, warmen Schreibstil wieder sofort in den Bann gezogen.
Ich habe Lina gern auf ihrem Weg begleitet und auch ihre Beweggründe ihrer Handlungen gut nachvollziehen können.
Unweigerlich denkt man über sein eigenes Leben nach, was war und was noch kommen wird.
Man bekommt ebenfalls wieder gute Einblicke in das damalige Leben und die Hermannsburger Mission.
Auch die Vignette am Anfang jeden Kapitels - ein Leuchtturm, der sein Licht vorrausschickt- hat sehr gut zur Geschichte gepasst.
Wem " Halt in der Brandung" gefallen hat, wird auch dieses Buch gerne lesen