Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.Das Vergehen an Kindern ist eine erschütternde Realität, die oft von jenen ausgeübt wird, denen diese Kinder am meisten vertrauen. Diese Vertrauensperson, kann ein Verwandter, Trainer, Lehrer oder ein enger Freund der Familie sein. Diese schaffen oftmals ein sicheres Umfeld, in denen sie vorgeben, dass sich alle geborgen fühlen können. Doch hinter diesem falsch geglaubten Sicherheitsgefühl, verbirgt sich eine dunkle Absicht, die das Leben eines Kindes für immer verändert.Die Manipulation beginnt in vielen Fällen subtil. Vertraulichkeit und Geheimnisse werden aufgebaut, wodurch eine emotionale Abhängigkeit entsteht. Kinder wissen oft nicht, dass ihr Vertrauen ausgenutzt wird und es an der Zeit ist, zu sprechen. Dies geschieht oft zum Schutz der Täter. Daher ist es die Verantwortung aller Erwachsener, aufmerksam zu sein und ein Umfeld zu schaffen, in dem Kinder gehört und ernst genommen werden.Oftmals bedient sich die Presse an emotionalen Bildern und Texten, damit ihre Geschichte, die Menschen berührt. Doch hinter jeder Schlagzeile, wird immer häufiger vergessen, dass hinter jedem Schicksal ein Mensch steht. Das geschriebene Wort und gedruckte Bild, erzählen oft von Trauer, Wut oder Verlust. Die Presse muss sich bewusst sein, dass jede reißerische Darstellung, die Wahrnehmung verzerren kann und damit verbunden, zu einem Verlust der menschlichen Perspektive führt.Einfühlsame Berichtserstattung und Einvernehmen mit den betroffenen Personen, könnte helfen, dass sich die Menschen, um die es geht, nicht ausgenutzt fühlen. Schließlich kann das geschriebene Wort, auch das Gegenteil bewirken und die genannten Personen, erleiden zusätzlichen Schaden zu ihrem schon vorhandenen Schmerz. Jede Journalistin und jeder Journalist, hat eine Fürsorgepflicht, die er nicht verletzen darf, nur um gehört zu werden.Der Verlust eines geliebten Menschen, der plötzlich aus dem Leben verschwindet, hinterlässt einen tiefen emotionalen Abgrund. Dieser unerwartete Verlust kann im Herzen ein Chaos aus Trauer, Verwirrung und Hoffnungslosigkeit verursachen. Menschen stellen Fragen, worauf es keine Antworten gibt, und die damit verbundene Suche, nach dem geliebten Menschen, wird zu einem quälenden Begleiter im Alltag.In der Dunkelheit der menschlichen Psyche, gibt es fragwürdige Motivationen, die einen Menschen dazu treiben, einen anderen zu entführen. Der Entführer ist oft gefangen, in seinen eigenen Bedürfnissen. Sobald er sein Opfer hat, tritt er in eine grausame Machtposition, in der er bereit ist, die Grenzen immer weiter zu überschreiten.Mit jedem Tag, jeder Woche und jedem Jahr, der/die/das vergeht, wird das Netz der Lügen verworrener. Dabei muss der Entführer, dieses immer dichter spinnen, damit sein Geheimnis nicht entdeckt wird. Jeder Gedanke an Aufdeckung, erfordert intensivere Planungen, um seine Tat zu verschleiern. Dabei ist ihm kein Aufwand zu groß und er schreckt auch nicht vor weiteren Verbrechen zurück.