
3:07 Uhr. Du bist wach und weißt nicht, wie lange schon.
Der Kopf läuft sofort: der Zahnarzttermin, die unbeantwortete Mail, ob noch Milch da ist. Gegen halb sechs wirst du müde, fünfzehn Minuten später klingelt der Wecker. Und dann stehst du auf, funktionierst den ganzen Tag, und niemand merkt etwas.
Du hast einiges versucht. Das Handy aus dem Schlafzimmer, keinen Kaffee mehr nach zwei, Magnesium, Baldrian, früher ins Bett. Nichts davon hat gereicht und daraus hast du den Schluss gezogen, dass bei dir eben nichts wirkt.
Der Schluss ist falsch. Fast alles auf dieser Liste gehört zu einem einzigen Maßnahmenpaket, und es ist gut untersucht, wie wenig davon bei einer verfestigten Schlafstörung übrig bleibt. Über das Verfahren mit der besten Datenlage hat vermutlich noch niemand mit dir gesprochen.
Dieses Buch erklärt erst den Mechanismus und gibt dann Anweisungen. Es zeigt, was sich in Perimenopause und Postmenopause am Schlaf tatsächlich verändert und warum die gängigen Erklärungen für das Aufwachen um drei der Prüfung nicht standhalten.
Darin geht es um:
Was dieses Buch nicht verspricht: dass du in zwei Wochen durchschläfst. Wo die Studienlage dünn ist, steht das hier.
Für Frauen zwischen 40 und 60, die eine Erklärung wollen, die stimmt.
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