Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht und war letztendlich auch der Grund, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe. Die Idee eines Serienkillers, der seinen Opfern die Tattoos entfernt, ist aussergewöhnlich und versprach einen düsteren, spannenden Thriller.Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft hatte. Obwohl der Grundgedanke wirklich interessant ist, fehlte mir über weite Strecken die durchgehende Spannung. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nicht richtig Fahrt aufnimmt, sodass ich mich stellenweise eher durch das Buch kämpfen musste.Auch zu den Figuren, insbesondere zur Protagonistin Marni, konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen. Dadurch blieb ich emotional auf Distanz und das Mitfiebern fiel mir schwer.Das Buch ist keineswegs schlecht geschrieben und die Idee dahinter ist definitiv originell. Für meinen Geschmack wurde das vorhandene Potenzial jedoch nicht vollständig ausgeschöpft. Insgesamt war Der Tattoosammler für mich kein Highlight und vermutlich auch kein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.