Die Geschichte dreht sich um die Wiener Privatdetektivin Elena Gerink und ihren Mann Peter vom BKA, die unabhängig voneinander in die Toskana reisen, und in zwei verschiedenen Vermisstenfällen ermitteln.Die Story beginnt eher bedächtig, nimmt aber im Laufe des Buchs rasant an Fahrt auf.Gruber jongliert gewohnt gekonnt mit mehreren Handlungssträngen, diversen losen Fäden, und vielen Beteiligten. Er schafft es aber, am Ende alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzuführen. Zudem liebe ich einfach seinen Schreibstil.Was als zwei ruhige, scheinbar unabhängige Vermisstensuchen beginnt, entwickelt sich zu einem mörderischen Spektakel, in teils beklemmender Atmosphäre. Immer mehr Zusammenhänge werden aufgedeckt, und jedesmal wenn man denkt das wars jetzt, setzt Gruber noch eins oben drauf. Das Ganze gipfelt schließlich in einem unfassbar rasanten, actiongeladenen Finale in bester Stirb langsam-Manier.Für mich ist dieser packende Thriller eine klare Empfehlung und ein absolutes Muss für jeden Gruber-Fan.