Sommerliches Setting, spürbare Emotionen und ein Ende, das mich mehr mitgenommen hat als erwartet.
Mit "The Last Sunrise" hat Anna Todd bei mir zuerst eher leise angeklopft, bevor mich die Geschichte später doch noch emotional erreicht hat.Da ich die After-Reihe von Anna Todd sehr geliebt habe, war ich natürlich neugierig auf dieses Buch und wollte unbedingt sehen, wie sich die Autorin hier zeigt. Am Anfang habe ich mich allerdings etwas schwergetan, in die Geschichte hineinzufinden. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wirklich in der Handlung angekommen bin und eine Verbindung zu den Figuren aufbauen konnte.Doch ungefähr ab der Hälfte hat das Buch für mich deutlich an Stärke gewonnen. Ab diesem Punkt wurde die Geschichte immer emotionaler und hat mich auch zunehmend mehr mitgenommen. Vor allem die letzten Kapitel haben mir richtig gut gefallen und mich am Ende sogar sehr berührt ¿ so sehr, dass ich ein paar Tränchen verdrückt habe.Auch die Figuren konnten mich letztlich noch überzeugen, auch wenn das bei mir nicht von Anfang an der Fall war. Gerade im späteren Verlauf haben sie für mich mehr Tiefe bekommen, wodurch ich ihre Entwicklung viel besser greifen konnte. Besonders schön fand ich außerdem das sommerliche Setting, das ich mir beim Lesen sehr lebendig vorstellen konnte. Es hat der Geschichte eine angenehme Atmosphäre verliehen und für genau das richtige Gefühl zwischen Leichtigkeit und Emotionalität gesorgt.Insgesamt war es für mich also eine Geschichte mit einem eher holprigen Einstieg, die sich aber nach und nach zu einem gefühlvollen und berührenden Leseerlebnis entwickelt hat. Auch wenn mich das Buch nicht direkt ab der ersten Seite packen konnte, hat es mich am Ende doch noch sehr emotional abgeholt.