Dynamische Geschichte mit einer gelungenen Verknüpfung von realen Mythen mit packender Dark Fantasy vor sehr origineller Kulisse
Im Zentrum der Handlung steht der erste der fünf Torhüter namens Matt Freeman, der die Öffnung des zweiten Tores verhindern muss, indem er nach Peru reist wo er sofort in ein tödliches Netz aus Korruption, Entführung und Verrat gerät und eine Hetzjagd beginnt. Die dynamische Handlung ist zielgruppengerecht aufgebaut und überzeugt mit einer authentischen und originellen Kulisse vor einem interessanten kulturellen Hintergrund, die an manchen Stellen etwas konstruiert wirkt.Bei den Protagonisten steht Matt im Mittelpunkt der Handlung, der sehr sympathisch und mutig dargestellt wird und während der Handlung die größte Entwicklung durchmacht. Relevante Nebenprotagonisten, wie der zweite Torhüter Pedro, der Journalist Richard oder Salamanda, bereichern die Handlung und treiben diese voran.Wer düstere Fantasy-Geschichten für junge Leser vor einer originellen Kulisse mit realen Fakten mag, wird hier fündig.Der Schreibstil ist zielgruppengerecht, bildhaft und unterstützt den Lesefluss sehr gut.Einziger Minuspunkt: Die an manchen Stellen etwas zu konstruierte Handlung mindert den Lesespaß ein wenig, weshalb ich 4,5 Sterne vergeben würde. Da dies aber nicht geht, runde ich auf 5 Sterne auf.Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.