Ich glaube, es ist mit Abstand das härteste True-Crime-Buch, das ich je gelesen habe. Nüchtern, klar und ehrlich gewährt Axel Petermann darin tiefe Einblicke in drei Fälle. Ich weiß nicht, was mich mehr erschüttert hat. Die Hinterbliebenen, die Opfer oder die krankhafte Art, wie ein Täter seine Taten begeht. Der Schreibstil ist einfach, ohne Fachjargon, und hat mich sofort abgeholt. Die detaillierte Beschreibung der Tathergänge war erschreckend. Es war, als säße ich vor dem Fernseher. Mir wurde jedes einzelne Detail so ausführlich beschrieben, dass ich es bildlich vor Augen sah. Die Fälle sind nachvollziehbar und komplex beschrieben. Was habe ich aus dem Buch gelernt? Zum Beispiel, dass es viele krankhafte Täter gibt und ihre Überführung alles andere als ein Kinderspiel ist, da vieles in Betracht gezogen werden muss. Es war sehr interessant, dem Autor über die Schulter zu schauen und zu sehen, wie er als Profiler arbeitet.Man könnte sich fragen, warum ich überhaupt so etwas lese. Ich möchte, genau wie Axel Petermann, in die Köpfe der Mörder blicken und versuchen zu verstehen, wie sie ticken. Denn das Böse hat es immer gegeben und wird es auch weiterhin geben. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für True Crime interessiert und starke Nerven hat.