Schmerzhaft, intensiv & wunderschön: Harper, Everett & Alaska haben mein Herz gebrochen und wieder zusammengesetzt.
Like Shadows We Hide von Ayla Dade hat mich wieder einmal komplett emotional abgeholt - und ehrlich gesagt auch ein bisschen zerstört.Harper und Everett verbindet von Anfang an mehr, als sie eigentlich dürfen. Denn Everett ist ihr Trainer. Gefühle? Verboten. Nähe? Gefährlich. Eine Beziehung? Eigentlich unmöglich. Und genau dieses ständige "Wir dürfen nicht" macht alles nur noch intensiver.Sie versuchen Abstand zu halten. Versuchen vernünftig zu sein. Versuchen, sich selbst und den anderen zu schützen. Aber egal wie sehr sie kämpfen - sie finden immer wieder zueinander. Und dieses Hin und Her ist nicht dramatisch um des Dramas willen, sondern schmerzhaft echt.Beide tragen ihre eigenen Schatten mit sich herum. Ihre Vergangenheit, ihre inneren Kämpfe - das macht ihre Geschichte schwer zu verdauen, aber genau deshalb auch so tiefgehend. Man fühlt jede Entscheidung, jeden Rückzug, jede unausgesprochene Sehnsucht.Und dann kommt Alaska.Everetts Tochter tritt plötzlich in sein Leben, obwohl er nie Vater sein wollte. Und trotzdem sieht man Seite für Seite, wie sehr er sich bemüht. Er ist überfordert, innerlich zerrissen - aber er gibt sein Bestes. Für Alaska. Für eine Kindheit, die schön sein soll, auch wenn er selbst mit seinen eigenen Dämonen kämpft. Diese Entwicklung war unglaublich berührend. Und Alaska ist einfach zuckersüß und bringt so viel Wärme in die Geschichte.Was ich ebenfalls liebe, ist die Freundesgruppe. Man kennt viele der Charaktere bereits aus den vorherigen Bänden, und dieses Wiedersehen fühlt sich jedes Mal wie Heimkommen an.Am Ende entscheiden Harper und Everett sich füreinander. Nicht, weil es leicht ist. Sondern weil sie erkennen, dass sie ohne einander nicht vollständig sind - egal, wie sehr sie versuchen, dagegen anzukämpfen.Eine intensive, verbotene Liebesgeschichte voller Schmerz, Hoffnung und Herz.