Sensationelle Urban Fantasy, spannend geschrieben mit einem Held, der sich mit Cleverness gegen übermächtige Gegner durchsetzen muss.
"Das Labyrinth von London", der erste Band der Alex-Verus-Reihe von Benedict Jacka, hat mich direkt komplett eingesogen.<br data-start="223" data-end="226">Im Mittelpunkt steht Alex Verus, ein Wahrsager, der mögliche Zukünfte sehen kann und dadurch zwischen dunklen Magiern, politischen Intrigen und einem gefährlichen Relikt landet. Klingt erstmal nach klassischer Urban Fantasy, fühlt sich beim Lesen aber angenehm frisch und clever an. Besonders gefallen hat mir der tolle Schreibstil. Das Buch liest sich unglaublich flüssig, die Dialoge wirken natürlich und die Spannung zieht konstant an, ohne dass es jemals überladen wirkt. London als Setting hat genau die richtige Mischung aus Magie, Gefahr und Großstadtflair.Auch das Cover passt perfekt zur Reihe, die zumindest bisher ohne Romance auskommt und nicht auf die typische Mischung aus Schwarz-Blumen, geschwungene Schrift zurückgreift.Was Alex als Hauptcharakter so spannend macht: Er ist eben nicht übermächtig. Während andere Magier Feuerbälle werfen oder alles pulverisieren können, muss Alex mit geschicktem Taktieren, Cleverness und Vorausplanung überleben. Gerade das macht die Kämpfe und Konflikte viel interessanter, weil nie klar ist, ob er da wirklich heil rauskommt. Anne und Luna als Nebenfiguren fand ich ebenfalls super interessant. Da steckt definitiv noch viel Potenzial drin und ich bin sehr gespannt, wie sich Annes Rolle und die Beziehung zu Alex in den nächsten Bänden weiterentwickeln werden.Für mich ein richtig starker Auftakt der Reihe und genau die Art Urban Fantasy, die ich gesucht habe: spannend, clever und atmosphärisch. Eine klare Empfehlung für jeden, der clevere Bücher mag!