Ein Thriller, der sich schnell liest, aber insgesamt recht eigenwillig ist.
"Der Tag, an dem Judith verschwunden war, hatte ich begonnen, mich aufzulösen." S. 89Inhalt:Bronski kommt zu den Tatorten, um Fotos zu machen. Er hält die ganze Szenerie fest und entwickelt manche Bilder als Kunstwerke in seiner Dunkelkammer. Doch ein Auftrag holt die Vergangenheit in die Gegenwart und zieht Bronski den Boden unter den Füßen weg.Cover:Am Cover sieht man die Linse eines Fotoapparats und ist in schwarz gehalten, wodurch es gut zum Titel und der Geschichte passt.Meine persönliche Meinung:Mein erster Aichner Thriller lässt mich ein wenig enttäuscht zurück. Ich hatte mich so drauf gefreut und kam dann mit dem Schreibstil nicht ganz zurecht. Das Buch gliedert sich immer ein ein Kapitel und einen Dialog. Im Dialog erfährt man zwar, wer miteinander spricht, aber nur als wäre es ein Telefongespräch. Reaktionen und Umschreibungen muss man sich selbst ausmalen. Die Sätze sind kurz, deshalb liest sich das Buch schnell und die Geschichte wirkt rasant. Es ist mal ganz was anderes, aber ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass ich in näherer Zukunft ein Buch des Autors zur Hand nehme. Die Geschichte selbst war sehr spannend und es gab viele Wendungen. Manches war ein bisserl zu einfach und zu krass, aber gut, das sind ja so manche Thriller.Fazit:Ein Thriller, der sich schnell liest, aber insgesamt recht eigenwillig ist.