Sympathische Figuren, griechisches Flair und eine leichte Sommerromanze. Nett für zwischendurch, aber ohne großes Highlight.
Kiss me in Mykonos ist ein leichtes Sommerbuch, das sich angenehm und flüssig lesen lässt. Die Geschichte versprüht Urlaubsstimmung mit griechischem Flair, Sonne, Meer und einer romantischen Atmosphäre. Gerade für zwischendurch ist der Roman eine schöne Begleitung.Izzy war mir von Anfang an sympathisch. Auch Zach ist ein nachvollziehbarer Charakter, dessen Konflikt mit seiner Familie glaubwürdig dargestellt wird. Besonders seine Bemühungen, offen zu kommunizieren, haben mir gefallen umso frustrierender war es, dass seine Familie ihm oft gar nicht richtig zuhören wollte.Die Liebesgeschichte ist nett erzählt, konnte mich aber nicht komplett mitreißen. Insgesamt fehlte mir das gewisse Etwas, das die Handlung besonders oder unvergesslich gemacht hätte. Die Geschichte bleibt angenehm, überrascht aber kaum.Etwas gestört hat mich der Aufbau mit den Briefen am Ende der Kapitel. Anfangs fand ich dieses Stilmittel spannend, doch später werden einige dieser Briefe innerhalb der Handlung noch einmal vollständig gelesen. Dadurch wirkten einzelne Passagen unnötig doppelt und haben den Lesefluss etwas ausgebremst.Insgesamt ist Kiss me in Mykonos ein solides Sommerbuch mit sympathischen Figuren und schöner Urlaubsatmosphäre. Wer eine leichte Romance für den Strand oder den Urlaub sucht, wird hier gut unterhalten, auch wenn der Roman für mich keine besonderen Highlights bereithielt.