Interessanter Märchenauftakt mit origineller Idee, aber stellenweise zu wenig Spannung und einem eher flachen Ende.
Zwischen alten Märchenbildern und neuen Familiengeheimnissen entfaltet sich hier eine Geschichte, die vertraut und zugleich ungewöhnlich wirkt."Das letzte Dornröschen" ist als Auftakt der Märchenfluch-Trilogie auf jeden Fall interessant angelegt und bringt eine spannende Grundidee mit. Besonders gefallen hat mir, dass die Märchenfiguren hier nicht nur als ferne Gestalten erscheinen, sondern als Familien mit Kindern in die Geschichte eingebunden werden. Das gibt dem Ganzen eine besondere und originelle Note.Trotzdem konnte mich das Buch nicht durchgehend fesseln. An einigen Stellen fehlte mir einfach die Spannung, sodass sich die Handlung zwischendurch etwas zieht. Gerade in der Mitte wirkte die Geschichte auf mich stellenweise eher ruhig als mitreißend. Zum Ende hin wurde es zwar nochmal etwas besser, doch insgesamt blieb der Abschluss für mich ein wenig zu flach.Trotz dieser Schwächen finde ich den Auftakt nicht schlecht, denn das Grundkonzept hat definitiv Potenzial. Ich bin deshalb gespannt, wie sich die Reihe im zweiten Band weiterentwickeln wird.