Kompetentes Handeln basiert allgemein auf der Kombination praktischer Erfahrung und wissenschaftlicher Erkenntnisse. Grundlage hierfür ist die Kommunikation und Diskussion zwischen Wissenschaftlern und Praktikern. Dies gilt ganz besonders für eine moderne Polizei.
Die Zeitschrift Polizei & Wissenschaft bietet die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Kommunikation polizeirelevanter Themenbereiche. Sie versteht sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Polizei. Durch ihre interdisziplinäre Ausrichtung werden unterschiedlichste wissenschaftliche und praktische Perspektiven miteinander vernetzt. Dazu zählen insbesondere die Bereiche Psychologie, Rechtswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Medizin, Arbeitswissenschaft und Sportwissenschaft. Aber natürlich wird auch polizeirelevantes Wissen der Disziplinen genutzt, die nicht klassisch mit dem Begriff Polizei verknüpft sind, wie z. B. Wirtschaftswissenschaften, Sprachwissenschaften, Informatik, Elektrotechnik und ähnliche.
Polizei & Wissenschaft regt als breit angelegtes Informationsmedium zur Diskussion an und verknüpft Themenbereiche. Sie erscheint vierteljährlich und geht mit ihrer interdisziplinären Interaktivität über einen einseitigen und fachlich eingeschränkten Informationsfluss hinaus. Dazu nutzt sie die Möglichkeiten des Internets und fördert durch die Organisation von Veranstaltungen auch eine direkte Kommunikation.
Inhaltsverzeichnis
Frank Hallenberger & Christine Telser
A. R. Z. T. : Eine Strategie für den Erstkontakt mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen
Bernhard Frevel
Hybrider Krieg und Polizei
Ein Problemaufriss
Luisa Nau, Anja Fehr & Kerstin Kocab
Erhöht der Konsum von Missbrauchsabbildungen das Risiko, einen sexuellen Missbrauch an Kindern zu begehen?
Arne Appel, Sophie Marx, Ajla Friedrich & Carlotta Erschig
25 Jahre Freiwilliger Polizeidienst in Hessen: Eine empirische Analyse zu Legitimität, Akzeptanz & subjektivem Sicherheitsgefühl.
Michael Adelmund, Jan-Erik Hahn & Sebastian Grochowicki
Die verbindende Wut in Sozialen Medien: Über die Symbiose von
Mensch und Algorithmus und ihren Effekt auf Angst, Wut und Hass