Der Roman war für mich eine wahre Freude. Die Beschreibung der französischen Städte im Mittelalter hat mich fasziniert, da eben nicht alles wirklich schön war. Auch der Umgang mit Aberglauben, mit den damaligen Büchern fand ich sehr interessant. Die kritische Auseinandersetzung mit Geld, Krediten etc., die die Kirche verwaltet, hat mich stark beeindruckt und gilt ja irgendwie doch noch.In diesem Buch begleitet man den Knappen Constantin, der sich für seinen Herren auf Drachenjagd begibt. Er ist nicht der buchstäbliche Held, aber er lernt dazu, trifft weitere Begleiter, die auch ihre interessanten Geschichten haben und ist am Ende doch ein Held. Es war sehr schön, ihn in diesem Buch zu begleiten. Auch fand ich den Charakter Gérard sehr gut mit seinen Ängsten, seinem Freund Musa und wie er so als Tempelritter lebt. Man fiebert und leidet mit. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Ich finde, es ist ein sehr gelungener historischer Roman.