Macht ist leise. Zugang ist ein Privileg. The Crown Club. Dieses Motto steht in goldenen Buchstaben über der Eingangstür zu Hunter Knights neuem Herrenclub. Exklusivität soll die Reichen und Schönen in seine Räume locken, damit sie sich dort wohl genug fühlen, über alles zu sprechen, was Hunter nutzen könnte. Doch betreibt er diesen Aufwand nicht, um Geld zu verdienen, sondern um Rache zu nehmen.
Die korrupten Gleams, die Reichen dieser Stadt, sind Schuld daran, dass seine Freundin Leyla sich umgebracht hat. Und sie vertuschen mit Hilfe des Sheriffs, was genau mit ihr passiert ist.
Zusammen mit seinen Freunden, die auch Leylas Freunde waren, und ihrem Zwillingsbruder, hat er beschlossen, die Mächtigen der Stadt allesamt büßen zu lassen, indem er ihre eigenen Machenschaften gegen sie verwendet.
Dafür braucht er allerdings auch die Hilfe von Ellen, die damals Leylas beste Freundin war und die nun Gefühle in ihm wachruft, von denen er nicht gedacht hätte, dass er dazu noch einmal fähig sein könnte.
Mein Eindruck
Wie es aussieht, habe ich mit Light in Darkness wieder eine neue Reihe angefangen, nämlich Lords of Revenge. Und wenn die Reihe so vielversprechend weitergeht, wie es dieser erste Band impliziert, werde ich den nächsten Bänden sicherlich entgegenhibbeln.
Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut. Wie es sich für eine Rachestory gehört.
Der Handlungsort ist eine Halbinsel, auf der sich zwei sehr strikt getrennte Klassen etabliert haben. Die Gleams, die am Silver Shore im Luxus leben und die Rusts, die in The Bluff kaum über die Runden kommen.
Hunter und seine Freunde wollen nicht nur Leylas Tod rächen, sondern auch all den anderen Gleams den Kopf zurechtrücken, die denken, sie könnten auf den Rusts herumtrampeln, wie sie wollen, nur weil sie mit Geld um sich werfen können.
Dabei ist Hunter selbst ein Gleam, aber Leyla war ein Rust und irgendwie hat diese Liebe dafür gesorgt, dass die Grenzen zwischen Silver Shore und The Bluff ein kleines bisschen eingerissen wurden.
Der Roman bietet also reichlich Konfliktpotential und das nutzt er auch ordentlich aus. Es heißt hier nicht einfach nur: Reich gegen Arm. Es geht vor allem darum, was richtig ist und welche Privilegien nicht kaufbar sein dürften. Und genau diese Themen belasten auch die entstehende Romance zwischen Hunter und Ellen.
Fazit
Richtig guter und spannender Reihenauftakt.