Die Idylle trügt
Was kann es Schöneres geben, als eine Hochzeit im Frühling in Meran? Eine Hochzeit mit italienischen Einflüssen ist schon sehr besonders. Wahrscheinlich gibt es nicht viel, was das noch toppen kann. Aber die Idylle hält bei diesem Kriminalroman nicht lange an, denn eine Frau wird grausam ermordet.Und das ruft Ispettore Emmenegger auf den Plan.Für ihn ist es schwierig, die Ermittlungen voranzubringen, denn lange ist nicht klar, wer die Tote ist.Erst, als die Öffentlichkeit hinzugezogen wird, wendet sich das Blatt und bringt die Ermittlungen ein ganzes Stück weiter.Doch schnell ist klar, dass auch die Vergangenheit von Ispettore Emmenegger mit dem Fall zu tun hat.Ob sich alles aufklären lässt und der Täter ermittelt werden kann?Das verrate ich nicht.Der Autorin ist hier ein wirklich spannender Kriminalroman gelungen, bei dem dem Leser auch die wundervolle Atmosphäre von Südtirol nähergebracht wird. Dazu trägt auch der bildliche Schreibstil der Autorin bei. Ich hatte die tolle Gegend in Meran gerade zu vor Augen.Die Autorin hat es mit ihrem fesselnden Schreibstil geschafft, dem Leser eine spannende Lesezeit zu ermöglichen. Allerdings kommen auch der Humor und große Gefühle nicht zu kurz.Es ist der 4. Band der Merano-Krimi-Reihe. Man muss die Bände zwar nicht unbedingt der Reihenfolge nach lesen, doch um die Protagonisten näher kennenzulernen, bietet es sich meiner Meinung nach an, mit Band 1 anzufangen. Dies ist aber kein Muss.Die Fälle von Ispettore Emmenegger sind immer sehr besonders, was diese Reihe absolut ausmacht. Es ist für mich eine Krimi-Reihe der besonderen Art.Ich hatte eine wirklich tolle Lesezeit und gebe für diesen Kriminalroman natürlich eine klare Leseempfehlung ab!