Als Vaughn Harding sein Leben in der Stadt aufgibt, um den Rennstall seines Großvaters zu übernehmen, ist das Letzte, was er im Sinn hat, sich zu verlieben. Allerdings stellt ihn Billie Black, die neue Pferdetrainerin, auf eine harte Probe. Billie ist leidenschaftlich, klug, talentiert - und verdammt verführerisch. Schon bei ihrer ersten Begegnung geraten sie aneinander, und doch kann Vaughn nicht aufhören, an sie zu denken. Aber Billie ist seine Angestellte und die Einzige, die ihm dabei helfen kann, den Ruf der Gold Rush Ranch und deren Finanzen zu retten. Und das erste Mal in seinem Leben will Vaughn eine Frau mehr, als das nächste Rennen zu gewinnen...Bisher mochte ich Elsie Silvers Bücher echt gerne. Sie beschreibt das ländliche Farmleben mit mehr oder weniger spice immer so toll, dass man durch die Bücher fliegt. Bei diesem Buch, welches ihr Erstlingswerk ist, muss ich sagen, dass es mir nicht wirklich gefallen hat.Bei einem Titel wie "Off to the Races" konnte ich mir eigentlich denken, dass es um Rennen bzw Pferderennen geht. Mit Pferden hatte ich noch nie viel am Hut, finde die Tiere doch elegant. Allerdings dreht sich das Buch locker 80% um Pferde. Besser gesagt um eins, denn außer Double Diabolo bekommt man kaum ein Tier zu Gesicht. Die Geschichte dreht sich fast komplett um Billie als Trainerin, jedoch könnte ich auch nach dem Ende des Buches nicht sagen, was eine Pferdetrainerin eigentlich macht. Billie hängt so sehr an DD, dass die eigentliche Liebesgeschichte zwischen ihr und Vaughn praktisch zum Hintergrundrauschen wird. Ich konnte auch die Gefühle zwischen Vaughn und Billie nicht nach nachvollziehen oder fühlen. Zwar waren beide gleichalt und er ihr Boss, aber Spannung, Romantik oder auch nur Anziehung konnte ich keinen finden.Vaughn war der Klischee Typ: Heiss, groß, breite Schultern und grosse Hände. Billie war das Klischeehafte Gegenteil, alles an ihr war perfekt und klein. So ist vor allem er mit der Masse an Protagonisten verschwommen. Auch Persönliches der beiden ist nur teilweise bei mir angekommen. Beide haben ihr Päckchen zu tragen, aber es war eher als Infodumping beschrieben, als dass man langsam mehr erfahren hat.So bin ich leider enttäuscht von dem Buch und hoffe trotzdem dass mir Band 2 besser gefällt, wobei ich schon mit weniger Pferden zufrieden wäre.