336 Seiten voller kriminalistischem Spürsinn in Oberösterreich
In "Drei Leichen zum Frühstück" bittet die Autorin, Eva Reichl, zwar nicht zu Tisch, aber serviert dennoch einen spannenden und unterhaltsamen Reihenauftakt.Ohne große Umschweife, werden die Chefinspektorin Lotta Meinich und ihr Kollege Gruppeninspektor Daniel Prischko gleich zu Beginn zu einem Tatort an den Traunsee gerufen. Die grausam zugerichtete Leiche trägt einen Hinweis. "Lügen haben kurze Beine". Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Lotta führt nun nicht nur die Ermittlungen, sondern kümmert sich, im zweiten Handlungsstrang, auch noch um ihren verwitweten Vater, dem inzwischen pensionierten Chefinspektor Gustav. Er möchte definitiv noch nicht zum alten Eisen gehören und mischt er sich voller Eifer in die Ermittlungen seiner Tochter ein und überschreitet zusammen mit seinem Freund Rudi, gelegentlich auch mal Polizeiabsperrungen und gerät damit ins Visier der Polizei.Und auch eine weitere Leiche umgibt ein rätselhaftes Sprichwort "Wer anderen eine Grube gräbt ..." und dann wird noch ein drittes Sprichwort entdeckt. Stück für Stück gelingt es Lotta, Daniel und Gustav, die Puzzleteile zusammenzufügen und Licht ins Dunkel zu bringen.Der Reihenauftakt der Autorin ist spannend inszeniert und liefert mit hervorragend aufeinander abgestimmten Figuren einen gelungenen Krimi. Die engagierte Lotta und der couragierte Daniel ergänzen sich hervorragend. Ob da wohl in den Folgebänden zwischen den Beiden noch etwas geht? Wir werden sehen.