
Dieser philosophische Text, eine Mischung aus formaler Sprache und intimer Nähe, analysiert die bewusste Abwesenheit von Vorbereitung. Der Erzähler erinnert sich an ein Leben in der Stille und macht dabei akribische und detaillierte Beobachtungen. Dazu gehören Dinge wie das monotone Rollen eines Kugelschreibers, der Geruch alter Rohre und das bewusste Aufschieben von Wartungsarbeiten, die eigentlich nicht nötig sind. Es geht in dieser Studie nicht um Prokrastination an sich, sondern um das bewusste Ignorieren der Planung. Der Zustand leichter Anspannung, in dem man sich bewusst in Sicherheit wiegt, dient dazu, sich vor der unvermeidlichen Enttäuschung der Zukunft zu schützen.
Anstatt eine Zusammenfassung oder ein Fazit zu liefern, beschreibt die Geschichte ungeschönt die Funktionsweise des menschlichen Geistes und zeigt, dass er authentisch, fehlerhaft und völlig unvorbereitet auf das Ziel ist.
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