Das kleine Inselbistro ist Band 7 der Liebe, Glück und Sonnenschein Reihe. Das Buch hat 303 Seiten und man kann es unabhängig von den anderen Bänden lesen. Trotzdem ist es vom Vorteil, die anderen Bände zu kennen, weil man manche Charaktere daraus wiedertrifft. Das Cover passt perfekt zu dieser Geschichte.
Wir treffen auf die Nordseeinsel Langeoog. Janne kennt diesen Ort und so manche Inselbewohner, seit sie klein ist, denn sie lebte hier. Jetzt fühlt sie sich aber nicht mehr als Insulanerin, zu viel Zeit ist vergangen und sie wird auch wie eine Zugezoge behandelt.
Was sie teils leider nicht nachvollziehen kann. Sie hat was vor und hat sich mehr Unterstützung gewünscht, nun erlebt sie das Gegenteil. Janne muss sich leider allein durchkämpfen, wird es ihr gelingen? Sie hat einen großen Plan, sie möchte in der Mitte des Ortes ein altes Gebäude zum Leben erwecken und ein Bistro eröffnen. Nur machen die Insulaner einen großen Bogen um den Laden und speisen woanders. Janne ist ratlos, wie soll sie sich beweisen? Wird ihre Idee doch vom Winde verweht? Wenn sie die Saison nicht übersteht, braucht sie die neue gar nicht erst zu abwarten. Dann ist es vorbei mit ihrem Traum auf der Insel. Nur warum sind alle bloß gegen sie? Was hat sie getan oder, was falsch gemacht? Sie gibt sich so viel Mühe, damit alles perfekt erscheint. Ist das etwa zu viel des Guten? Sogar Tammo, ihr Freund aus Kindheitstagen, der gleich nebenan eine Fischbude betreibt, steht nicht auf ihrer Seite. Zu den bestehenden Sorgen, wirbelt noch die junge Ausreisserin Micki Hannes Leben so richtig durcheinander. Wird Janne es schaffen oder gibt sie es auf? Wird eventuell ihre neue Freundin Levke und ihr Bekanntenkreis sie ein wenig unterstützen und ihr Hoffnung für die Zukunft geben? Vielleicht findet Janne doch noch Kraft und Mut, um zu bleiben. Tammo taut nach einiger Zeit etwas auf, sie kommen sich näher, sprechen sich aus. Werden sie im Nachhinein zueinander finden? Werden ihre Gefühle reichen, so stark zu sein, daß Janne bleibt?
Das Buch versprüht beim Lesen Urlaubsgefühle. Es herrscht eine entspannte Stimmung beim Lesen und man fühlt sich wohl. Man fühlt die warme Sonne und hört das Meeresrauschen im Hintergrund, wenn man sich zurücklehnt und die Geschichte wirken lässt. Der Schreibstil ist leicht, locker und flüssig, man kann in die Geschichte eintauchen und sich voll und ganz auf das Setting einlassen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass es nicht langweilig wird beim Lesen. Die Charaktere wirken lebensecht, authentisch und lassen den Leser mit ihnen mitfiebern. Man erlebt mit ihnen zusammen ihre Höhe und Tiefen mit und man hofft als Leser auf ein Happy End.
Mit hat es insgesamt gut gefallen, deshalb vergebe ich 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.