Harlow ist eine Agrai. Sie zählt zu den Kämpferinnen, die das Portal zu Abysoos, dem Zugang zu den Göttern und allen magischen Wesen bewacht. Ihr Leben ist von hartem Training bestimmt. Die Agrai wurden einst von der Göttin Artemis erschaffen und ihr Schicksal ist es immer wiedergeboren zu werden. Eine goldene Regel ist, dass sie sich nicht verlieben dürfen. Harlow`s Mutter hat diese Regel gebrochen und als Verräterin dann getötet und in die Unterwelt entlassen. Daher hat Harlow einen schweren Stand bei den Agrai. Daher ist sie auch nicht gut auf die Götter zu sprechen.
Als es einen Angriff gibt und ihre einzige Freundin tödlich verwundet wird, muss Harlow durch das Portal gehen und auf einen Handel mit dem Chaosgott Loki einlassen. Er gibt ihr ein Heilmittel, nachdem sie ihm geholfen hat einige Artefakte zu bekommen.
Als sie beim Diebstahl eines heiligen Pfeils von Amor erwischt wird, belegt dieser die beiden mit einem Fluch. Ihre Seelen wurden verbunden was bedeutet, sie können sich nicht mehr weit voneinander entfernen, ohne dass das tödliche Folgen hat.
So lernen sich beide besser kennen und kann man Loki trauen?
Ich tue mich echt schwer mit der Bewertung. Die Grundidee finde ich wirklich spannend, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht so ganz überzeugen.
Ich vergebe 2,5 Sterne und runde auf 3 auf.
Mit Harlow wurde ich irgendwie von Anfang an nicht wirklich warm, kann aber nicht benenn, woran es liegt.
Auf der einen Seite muss sie einem einfach leidtun, da sie verachtet wird nur weil sie existiert. Auf der anderen Seite habe ich ihr nicht abgekauft, warum und wie sie anfangs Loki hasst. Das sie nicht mehr um ihre Abstammung hinterfragt und versucht mehr darüber herauszufinden, hat mich verwundert.
Loki finde ich spannend und sehr undurchschaubar angelegt.
Die Liebesgeschichte der beiden konnte mich leider nicht überzeugen. Es ging mir zu schnell und irgendwie war die Chemie zwischen den beiden für mich nicht wirklich da.
Es gibt den Wassergeist Kaia, der wirklich süß und witzig beschrieben wird. Ich denke deshalb taucht er auf, weil er ansonsten für mich nicht wirklich hineinpasst.
Zu viele Dinge sind mir unklar, machen mir bisher einfach nicht wirklich Sinn und werden mir in diesem Band nicht weit genug erklärt. Kurz gibt es mal Details, warum die Welt der Götter und die der Menschen getrennt wurden und das nicht alles so zu sein scheint, wie Harlow das gelernt hat. Hier ist für mich viel Potential, das für mich nicht ganz ausgeschöpft wurde.
Spannung kommt für mich auch nicht wirklich auf.
Das Ende hat es dann in sich, aber das ist mir leider nicht genug.