**Inhaltsangabe Verlag:**
Spritzig-witziges Krimivergnügen von der Meisterin des kulinarischen Pfalz Krimis.
Halloweentrubel in Landau: Im Pool eines angesehenen Richters treibt eine tote Außerirdische. Wenn das nicht Stoff für einen handfesten Skandal ist! Schnell ist geklärt, dass es sich bei der schönen Toten doch nur um ein ganz und gar irdisches Wesen handelt, dennoch bleiben genügend Fragen offen: Wer ist sie, und wer wollte ihren Tod? Und vor allem: Wie kam sie ausgerechnet in den Pool des Richters? Die Spur führt das fränkisch-pfälzische Dreamteam Stern und Keeser von der »Star Trek«-Party bis ins Landauer Rotlichtmilieu.
**Meine Inhaltsangabe:**
Richter Wolf gibt eine Star Trek-Halloween-Party für die Großkopferten von Landau. Hier ist alles versammelt, was Rang und Namen hat, unter den Gästen sind auch Keeser und Paula Sterns Chef Sonne. Paula wird hinzugerufen, jedoch nicht um mitzufeiern. Die Party endete nämlich abrupt, weil im Pool eine tote Klingonin treibt. Keiner scheint sie zu kennen, sie war offenbar kein geladener Gast. Paula ahnt, dass die angesehene Landauer Oberschicht einige pikante Geheimnisse hat, die Richtung Rotlichtmilieu gehen. Wer steckt da alles drin? Wer ist die Tote? Und wer ihr Mörder? Paula ist nicht nur hochschwanger, sondern auch hochmotiviert, den kniffligen Fall zu knacken. Auch wenn sie dabei dem einen oder anderen auf die Füße treten muss.
Erster Satz: »Frau Schdern, Sie misse schnell kumme, mir hänn do änni dodi Außerirdische!«
**Mein Eindruck:**
Das Buch konnte ich nicht aus der Hand legen und habe es fast in einem Rutsch weggesuchtet. Die Story ist spannend und durch die Einbindung des Rotlichtmilieus und den damit einhergehenden Verstrickungen auch super interessant. Doch natürlich musste ich auch jetzt wieder viel lachen. Da das Setting eine Kostümparty mit Star-Trek-Motto ist, war das fast schon vorprogrammiert. Bei allem Humor konnte mich die Handlung aber auch echt fesseln und wurde gerade zum Ende, zum Show Down, richtig spannend und zum Mitfiebern. Auch jetzt gibt es am Ende wieder die obligatorischen Tatorte (Ausflugs- und Restaurant-Tipps), ein Glossar mit diversen Begriffserklärungen und einige Rezepte, die in der Geschichte vorkommen und die zum Nachmachen einladen: Mandarinen-Streuselkuchen, Mohn-Cookies, Quetschekuche (= Zwetschgen- bzw. Pflaumenkuchen) und Grumbeersupp (= Kartoffelsuppe). Wer humorvolle Regionalkrimis mit Flair, Dialekt, Humor, Spannung und liebenswerten Figuren mag, sollte sich diese Pfalz Krimi-Reihe unbedingt gönnen! 5/5 Sterne und ich freue mich, dass ich bereits die weiteren Folgebände habe, die ich in Kürze genießen werde.