Gerade als die junge Ermittlerin Emma Bellamy denkt, dass sie ihre Vergangenheit und ihre Phönix-Kräfte verstanden hätte, wird ihr Leben erneut durcheinandergewirbelt. Sie hat die Fähigkeit erhalten, kurze Momente aus der Zukunft zu sehen. Nicht nur kann Emma diese magische Kraft nicht richtig kontrollieren, auch ihr Partner, der attraktive Vampirlord Lukas Horvath, ist alles andere als angetan von dieser neuen Entwicklung. Doch als hätte Emma nicht genug damit zu tun, ihre Beziehung zu retten und ihre Zukunftsvisionen zu verstehen, trifft sie auf eine weitere Herausforderung: Jemand behauptet, der wahre Phönix zu sein, und wirft Emma Betrug vor. Eine Anschuldigung, die ihre bisherige Arbeit als Ermittlerin infrage stellt und sie vor bisher ungeahnte Herausforderungen stellt ...Ich war ziemlich gespannt darauf zu erfahren, was der finale Band der Firebrand-Reihe uns für ein Abenteuer bieten würde. Besonders da ich mich von dieser Reihe noch gar nicht verabschieden wollte!Zwar habe ich mir auch dieses Mal wieder ganz zu Beginn einen ordentlichen Rückblick gewünscht, weil mir immer erst einmal nur die wirklich großen Handlungsbögen einfallen wollen und ich mich meist eher schemenhaft an den ganzen Rest erinnern kann.Zum Glück lieferte Emma aber recht schnell ein paar wichtige Anmerkungen und Hinweise auf den bisherigen Verlauf, sodass ich nicht allzu lange schwimmen musste.Wir starten allerdings mit ein wenig Herzschmerz-Drama, was für diese Reihe relativ untypisch ist, da die Beziehung von Emma und Lukas bisher eher angenehm nebenher gelaufen ist. Sie war zwar ein wichtiger Bestandteil der Reihe, hat sich aber nie so richtig in den Vordergrund gedrängt. Hier tut sie es aber aus diversen Gründen und es braucht auch - leider - ein paar Anläufe bis Emma und Lukas endlich dazu kommen, sich auszusprechen, da sie ein paar Mal zuvor unterbrochen werden.Zum Glück lässt sich dann aber doch recht schnell klären, was zwischen ihnen steht, sodass sie sich fortan wieder ganz auf die neueste Herausforderung konzentrieren können.Insgesamt laufen dabei die Geschehnisse wieder einmal in einem hohem Tempo ab, sodass wir nur wenige Gelegenheiten zum Durchatmen bekommen, die Ermittlungen aber so unaufhörlich voran getrieben werden können.Dabei ist natürlich auch schnell eine verdächtige Person ausgemacht, die für all die Geschehnisse verantwortlich scheint.Aber natürlich gibt es - wie in dieser Reihe üblich - zum Ende hin noch mal einen Twist, der alles in einem etwas neuen Licht erscheinen lässt. Emmas Zustand und die Unsicherheit darüber, ob sie einen erneuten Tod momentan riskieren kann, liefert natürlich ein wenig Spannung, da ihr Tod bisher ja nur zu einem Zeitverlust geführt hat und sie sogar noch stärker machen konnte. Doch dies kann und will sie aus verständlichen Gründen dieses Mal nicht riskieren und muss deswegen ungewöhnlich vorsichtig vorgehen.Ich war wirklich sehr gespannt, ob sie es wirklich schaffen könnte, einmal in dieser Reihe nicht zu sterben!Was aber tatsächlich am Schönsten war, war der Zusammenhalt, der sich hier innerhalb der übernatürlichen Gemeinschaft gezeigt hat. Werwölfe, Vampire und Co. haben alle zusammengearbeitet und dem Supernatural Squad auf unterschiedlichste Weisen ihre Unterstützung gezeigt. Das hat wirklich sehr schön aufgezeigt, wie weit sich diese Gemeinschaft im Verlauf der Reihe gewandelt hat.So konnte ich dann auch das Buch zufrieden zuklappen und damit diese Reihe und diese Welt ziemlich zufrieden - wenn auch ein wenig wehmütig - hinter mir lassen.Fazit: Ein wirklich schönes Finale, das noch einmal zeigen konnte, wie sehr sich die Gemeinschaft der Übernatürlichen im Verlaufe der Reihe gewandelt hat und vor allem zusammengewachsen ist. Obwohl ich natürlich nichts gegen weitere Abenteuer in dieser Welt gehabt hätte, hat mich dieses Ende doch sehr zufrieden stellen können. (4,5 Sterne)