¿Dünenrache¿ ist kurzweiliger Nordsee-Krimi!
"Dünenrache" von dem Autor Hendrik Berg ist der 9. Fall um den Kommissar Theo Krumme. Dieses Mal verschlägt es den Kommissar auf die Insel Sylt. Der Maler Adrian Maurer hat darum gebeten, dass Krumme auf die Insel kommt. Denn Adrian Maurer wird verdächtigt seine Frau ermordet zu haben. Aber die Leiche ist bisher nicht aufgetaucht. Und der Maler beteuert seine Unschuld. Und Kommissar Krumme kennt Adrian Mauer noch als Gerhard Fichte, der schon in Berlin verdächtigt wurde, seine Ex-Lebensgefährtin ermordet zu haben. Der Mord konnte ihm aber nicht nachgewiesen werden. Maurer will nur mit Kommissar Krumme über den Fall reden und deshalb wird Krumme von seinen Vorgesetzten auf die Insel Sylt geschickt. Aber warum will der Maler nur mit Kommissar Krumme reden? Will er ihn benutzen, um aus der Geschichte unbeschadet zu kommen, so wie in Berlin? Denn da kam er nur heraus, da Krumme vor Gericht die Wahrheit gesagt hat, dass die Beweise damals fingiert waren. Kann Krumme den Fall klären? Seine Kollegen von der Insel Sylt sind skeptisch, aber nach und nach erkennen sie, dass Krumme sie schon unterstützen kann. Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert, so dass man sich in die Umgebung hineinversetzen kann. E, s gibt Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe, aber das erhöhte auch die Spannung. Die Protagonisten sind klar und gut herausgearbeitet, so dass man sich die Personen auch bildlich vorstellen kann. Das Cover passt zur Story, man sieht den Weg durch die Dünen, der zu dem kleinen Leuchtturm führt. Fazit: "Dünenrache" ist kurzweiliger Nordsee-Krimi!