Ich kehre ja immer wieder gerne in die Welt von Callie & Kayden zurück, jedoch muss man ehrlich sein und sagen, dass es sich bei diesem Band lediglich um eine Art sehr langen Epilog handelt der durchzugen von einer Art Rückblenden ist, die das Kennenlernen der zwei beschreiben.Es gibt zwar auch eine übergeordnete Handlung, denn Callie und Kayden hadern beide noch mit ihrer Vergangenheit, aber diese wird fast schon nebenbei erzählt und ist bei weitem nicht so emotional wie man es von der Autorin gewohnt ist.Es wird viel über Familie geredet, Kayden arbeitet seine Erlebnisse mit seiner auf und nähert sich seinen Verwandten wieder an, während Callie in ihrer wieder ein wenig ankommt und auch sie sich ihrem Bruder wieder annähert. Natürlich kommen auch Seth, Violet und Luke wieder in der Geschichte vor, jedoch sehr wohldosiert.Was die Charakterentwicklung angeht, fand ich es schön, dass beide stärker aus ihren Schicksalen herausgehen und sich selbst und einander gefunden haben.Callie ist weniger weinerlich, sondern (ihrem Charakter entsprechend) ziemlich tough und Kayden ist zwar noch seinen Selbstzweifeln ausgeliefert, aber er suhlt sich nicht darin. Das fand ich schön, weil die Autorin es leider in anderen Büchern schon geschafft hatte, die Entwicklung ihrer Figuren wieder zurückzufahren.Im Prinzip kann man über die Story nicht viel sagen, sie ist auch sehr kurz und nur lesenswert, wenn man bereits die anderen Bücher der Reihe gelesen hat. Unnötig war für mich der super kitschige Epilog - aber nun ja, so funktionieren diese Bücher eben.Insgesamt ganz nett als Ergänzung, aber im Prinzip braucht man das Buch nicht unbedingt lesen, weil es kaum neue Entwicklungen gibt.