Eine Vampirjägerin in Rente geht nochmal los auf die Jagd nach dem Böse. Leider vergisst man in der Action auch mal die Story.
Leider konnte mich "Once & Future" so gar nicht abholen, dabei klingt die Prämisse so gut: Eine Vampirjägerin die eigentlich schon im Altenheim saß geht nochmal los um Excalibur aus den Klauen des Bösen zu befreien. Oder so ähnlich, evtl habe ich irgendwo einen Aufhänger verpasst weil es mir wirklich schwer fiel der Story zu folgen. Ständig passiert hier etwas, auf jeder dritten Seite gibt es einen Kampf und irgendwo stolpert dann ihr als "tollpatschig" klassifizierter Enkel mit, der eigentlich gar nicht weiß wohin mit sich in dem ganzen. Ich leider auch nicht, denn weder die Protagonisten (die eigentlich schön urig erscheinen) noch die Bösewichte fesselten mich hier und durch die ständigen Actionszenen entwickelt sich leider auch keine emotionale Tiefe. Schon am Anfang büßte die Geschichte Punkte bei mir ein als die Oma auf ihren Enkel schoss und traf, einfach weil sie ihn dazu bewegen wollte hinnezu machen. Er erschrickt sich zwar, nimmt das jedoch als übliche Maßnahme von ihr hin..?!Der Zeichenstil ist ziemlich gut, ich mochte ihn, leider konnte er mir den Rest der Geschichte nicht schöner malen. Ich verstehe schon, dass Once & Future nicht super ernst genommen werden soll - leider fand ich die Handlung nur auch nicht wirklich witzig.