Rosie habe ich von Seite 1 an geliebt und emotional hat mich lange kein Buch so bewegt.
4,5/5 ¿¿Dieses Buch hat wirklich viel mit mir gemacht und das hätte ich vorher nicht gedacht. Es lag ewig auf meinem SuB, weil ich Teil 1 vor zwei Jahren gelesen habe und danach einfach nie dazu gekommen bin.Jetzt hab ich einfach spontan zugegriffen und bin so froh darüber. Reingekommen bin ich zwar erst nach einer Weile, aber sobald man das erste Mal einen Blick in die Vergangenheit der beiden bekommt, hat's mich komplett gepackt.Rosie habe ich von Seite 1 an geliebt. Ich hab so mit ihr mitgefühlt und wollte sie am liebsten dauernd in den Arm nehmen. Auch ihre Krankheit fand ich spannend und schön eingebunden, ihre Familiensituation hat mich dagegen richtig aufgeregt. Die Art, wie mit ihr geredet wird, hat mich echt getriggert. Genau daran merkt man aber, wie gut die Autorin das gemacht hat, weil mir die Charaktere einfach so nahegegangen sind.Und dann hast du Dean, der sie wirklich sieht. Nicht die kranke Person, sondern sie. Er will, dass sie lebt, statt sich runterziehen zu lassen. Und er erkennt Dinge in ihr, die sie sich von anderen sonst nur wünschen kann. Dass er sich dabei vor ihr verliebt, mochte ich sowieso total.Man sollte wissen, dass die männlichen Charaktere hier keine Good Boys sind, im Vergleich zu Teil 1 hält sich das für mich aber echt noch im Rahmen. Nur eine Szene hab ich gar nicht gefühlt, in der man Deans negative Seite kennenlernt. Die Dynamik fand ich da unpassend und irgendwie hat das kaputt gemacht, was ich an den beiden bis dahin so geliebt habe.Abseits davon hat für mich echt alles gepasst. Man weiß von Anfang an, dass Dean ein Geheimnis hat. Der Plot-Twist dazu hat mich dann wirklich schockiert. Die Nebencharaktere fand ich lange unsympathisch, gegen Ende haben mich aber einige positiv überrascht. Diese Freundschaftsmomente und dieser Zusammenhalt haben mir am Ende noch richtig viel gegeben.Fazit:Emotional hat mich lange kein Buch mehr so aufgewühlt. Genau das ist für mich etwas ganz Besonderes.