Eddie habe ich geliebt, mit Trent bin ich überhaupt nicht warm geworden
3,5/5 ¿¿Er ist ihr Boss, viel zu alt für sie und dann auch noch der größte Konkurrent ihres Vaters. Falscher geht es eigentlich nicht. Eddie als Protagonistin habe ich geliebt. Sie ist schon sehr anders, gerade deshalb habe ich sie so gefühlt. Ich mochte ihre Art und ihre Lockerheit, wie sie ihr Leben lebt und was sie bewegt.Mit Trent bin ich dagegen das ganze Buch über nicht warm geworden. Mir ist klar, dass in dieser Reihe keiner von diesen Typen sympathisch ist, aber nach Teil 2 hatte ich ihn komplett anders eingeschätzt. Hier fand ich ihn einfach super kalt.Gerade als Vater habe ich ihn ganz anders erwartet. In Teil 2 wirkte er fürsorglich und beschützend, hier ist die Dynamik mit seiner Tochter total unterkühlt. Er will das Beste für sie, hat aber gefühlt keine Ahnung, was sie eigentlich will. Richtige Vater-Kind-Szenen gibt es kaum und Eddie versteht Luna oft besser als er. Was die ersten Teile ausgemacht hat, war ja, dass diese schwierigen Männer trotzdem etwas Herzliches haben. Genau das hat mir bei ihm gefehlt.Echt getriggert hat mich außerdem, dass Eddie ständig als Teenager bezeichnet wird, vor allem von ihm. Sie ist 18 und dass da ein großer Altersunterschied ist, ist ja klar. Aber man muss es doch nicht schlimmer machen, indem man sie dauernd so nennt. Das hat für mich einen ganz komischen Vibe reingebracht.Die Love Story mochte ich vom Grundgerüst her. Dieses auf gar keinen Fall geht das zwischen uns, die Sticheleien und das Verbotene fand ich cool gemacht. Ihre Szenen habe ich auch gefühlt, nur hat es viel zu lange gedauert und gegen Ende hat es mich wieder verloren.Am schönsten war die Dynamik zwischen Eddie und Luna. Auch wie die Charaktere aus den anderen Teilen eingebunden werden, mochte ich total, weil dieses Familiengefühl durchgehend da ist. Und Eddies Background-Story ging mir richtig nah.Fazit:Es gab Momente, die ich wirklich schön fand. Insgesamt hätte das Buch für mich aber deutlich mehr Tiefe vertragen können.