Der ziemlich gelungene Abschlussband der »Agatha Oddly«-Trilogie, in dem Agatha ihren ersten Fall von der Gilde zugeteilt bekommt: eine Kuratorin des Londoner Kunstmuseums ist verschwunden. Doch Agatha ahnt noch nicht, wie gefährlich ihre Ermittlungen wirklich werden und dass möglicherweise der mysteriöse Tod ihrer Mutter etwas damit zutun hat. Der Schreibstil erzählt wieder aus Agathas Sicht und liest sich wie immer sehr schön einfach und locker. Ebenso schließt man die Charaktere selbst in diesem letzten Band nochmal ins Herz, da sie echt liebenswert sind. Aber auch der Plot liefert ab; von Anfang an gibt es spannende und interessante Ermittlungen, außerdem einige Wendungen und auch das Rätsel um Agathas Mutter wird gut mit eingebaut und aufgelöst. Zwar kann man, wenn man etwas älter ist, einige Ereignisse schon voraussehen, dennoch bleibt die Geschichte ziemlich unterhaltsam und bietet ein sehr schönes Ende für die Reihe. Insgesamt also definitiv ein toller Abschluss für die Reihe, der nochmal viel Potenzial genutzt hat und mit dem man echt zufrieden sein kann.