Rezension:
Schon immer hat sich Marietta sehr verbunden mit ihrer Großmutter gefühlt. Kein wunder also, dass sie ihr einsam gelegenes Haus im Harz übernimmt und dort gemeinsam mit Balou, dem schwarzen Kater ihrer Großmutter lebt.
Als sie jedoch herausfindet, dass ihre Großmutter eine Hexe sein soll, beginnt für sie ein Abenteuer, mit dem sie wohl nie gerechnet hätte.
Der Auftakt der Reihe besteht aus einem recht kurzen Roman (etwas über 100 Seiten), der schnell durchgelesen ist. Das liegt aber vor allem an dem angenehmen Schreibstil der Autorin, bei dem die Seiten einfach so dahin fliegen. Trotz der Kürze, hat sich nichts in der Geschichte gehetzt angefühlt, denn die Autorin nimmt sich die Zeit dem Leser ein schönes Bild von Umwelt und Gefühlsleben der Protagonistin zu vermitteln. Auch 100 Seiten können dafür reichen, wenn keine (unnötigen?) Längen eingebaut werden.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, wie ich meine Gefühle zu diesem Buch ausdrücken soll. Es hat etwas vertrautes, wohliges. Es ist (bisher) nicht überladen mit dem ultimativen Bösen, dem sich Marietta entgegenstellen muss, wodurch es irgendwie nahbarer wirkt, die Geschichte realer wirken lässt. Es hat etwas von Nach Hause kommen, falls das irgendwie Sinn mach.
Nun, da Marietta die ersten Schritte in die Welt der Hexen und Götter gesetzt hat, bin ich gespannt, wie es mit ihr in Band 2 weitergehen wird.
Fazit:
Jedem der Hexengeschichten mag, kann ich das Buch absolut empfehlen.