Das Selbsthilfebuch des Musikers Lukas "Bucci" Buczek, hilf den Lesern, Verantwortung für das eigene Leben zu ergreifen, ohne sich in Ablenkungen und Verführungen der Gesellschaft zu verlieren. Hinterfragt wird der gesellschaftlich anerkannte Normalzustand von Sucht und Rausch, der viele an der freien Entwicklung und der Entfaltung der Persönlichkeit zum kraftvollen Ich hindert. Zentral ist dabei, dass es die Menschen selbst sind, die sich im Weg stehen, weil sie sich auf der Suche nach Orientierung und Halt Stereotypen zuwenden. Sie zelebrieren die eigene Freiheit und befinden sich dabei in einem Käfig aus Sucht und Ekstase, in dem es immer mehr Extreme geben muss, um zu fühlen. Während der Konsum von Alkohol und Drogen maßlos praktiziert wird und als normale Bagatelle gilt, stellt sich der Autor ohne belehrend zu sein gegen die Verniedlichung von Sucht. Bucci räumt mit dem Mythos auf, dass ein Leben ohne Sucht bedeutet, Opfer zu bringen - mehr noch lebt er ein Gefühl für sich selbst vor, das eine Beschäftigung mit sich und dem Potenzial spiegelt. . . . Die angestrebte Einheit mit sich selbst schließt das Erlebte offen und schonungslos ein, statt in alter Verdrängung zu verharren. Was tun, wenn man sich komplett verloren fühlt? Soll ich mich Tiefpunkten stellen oder in den Kämpfermodus gehen? Bucci" hat beide Seiten erlebt und für sich den Weg etabliert, sich inneren Themen zu stellen, ohne in den Überlebensmodus zu gehen - heute umgibt während der fortlaufenden Lehre und dem andauernden Wachstum Neugierde und Lust auf Herausforderungen auch seine Kunst der Musik, die noch nie so klar war. . . . Bucci widmet sich der Vorbildfunktion, indem er andere für das Mangelbewusstsein sensibilisiert und durch seine eigene Suchterfahrung andere in seinen Bann zieht und neugierig macht. Als Autor spiegelt er dem Leser, wie sehr sein künstlerisches Leben lange Zeit durch Sucht blockiert war, obwohl er genau in ihr die Hilfe zur künstlerischen Entfaltung suchte.