
Der Wanderer erwacht und der Platz an seiner Seite ist leer.
Nia ist fort. Die kleine Fee, die ihm durch tausend Türen gefolgt ist und die er längst über alles stellt, ohne es je zuzugeben. Kein Plopp, kein Leuchten. Nur eine Kälte im Stoff seines Mantels und zum ersten Mal in unzähligen Zeitaltern ein Gefühl, das er bei anderen so oft gesehen und nie verstanden hat: Angst.
Um sie zu finden, muss der Wanderer durch eine Tür, die es nicht geben dürfte hinein in eine Welt ohne Magie und ohne Wunder. Eine Welt aus Regen, Metall und Lärm, in der niemand ihn fürchtet, weil niemand ihn sieht. Hier ist der gefährlichste Mann aller Welten nur eines: ein Mann.
Und um das Einzige zurückzugewinnen, das ihm je wichtig war, muss er alles aufgeben, was ihn je stark gemacht hat.
Der zweite Band von Die singende Tür am besten mit Band 1 beginnen.
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