
Seit unzähligen Zeitaltern wandert ein Mann durch die Türen zwischen den Welten. Er ist stark, er ist allein, und er sucht etwas, das er längst vergessen hat.
Bis eines Tages ein winziges, ploppendes Wesen an seiner Seite auftaucht und einfach nicht mehr weichen will: Nia, eine Fee, so klein, dass niemand sie sieht ausser ihm. Was als Ärgernis beginnt, wird zur einzigen Wärme in einem endlosen, grauen Tempel. Gemeinsam treten sie durch Tür um Tür: in ein Sternenmeer, an einen einsamen Leuchtturm, in eine Stadt, die niemanden gehen lässt.
Und tief im Tempel gibt es eine Tür, die leise singt die einzige, an der er jedes Mal vorübergeht.
»Die singende Tür« ist ein leises Märchen über Stärke und Verletzlichkeit, über das Suchen und das Gefundenwerden und über die kleine, unmögliche Wärme, die einen ganzen Wanderer verändern kann.
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