Gut, aber auch irgendwie nichts Überraschendes
Vorneweg - Das Buch und die Geschichte war gut. Aber irgendwie für meinen Geschmack einfach Durchschnitt. Ich hab es auf einer Zugfahrt gelesen und da hat es mich gut unterhalten, da man es in einem Rutsch lesen kann. Das Worldbuilding ist nicht riesig und man versteht schnell, worum es geht. Hier und da würde ich sagen, sind Sci-Fi-Elemente vorhanden, immerhin geht es hier um scheinbare Nachfahren von uns, die sich durch die Welt ohne große Technologien schlagen müssen, die alte Relikte finden und dann gibts ja noch allerhand Genforschung, usw. Ich werde den zweiten Teil noch lesen, weil ich natürlich trotzdem wissen muss, wie es weitergeht, aber mein favourite ist es jetzt leider nicht geworden.Die Handlung ist etwas vorhersehbar: Talin stammt aus Basea, das von der Karensa-Förderation überrannt wird, so wie alle anderen Nationen des Kontinents. Ihre Mutter und sie retten sich nach Mara, dem einzig freien Land. Dort erfahren sie aber nur Ausgrenzung, selbst als Talin durch die Nettigkeit eines Jungen bei den Strikern aufgenommen wird und dort dann (immer noch unter ständiger Diskriminierung) ausgebildet wird. Irgendwann kommt ein mysteriöser Überläufer aus der Karensa-Förderung nach Mara und soll eigentlich hingerichtet werden, aber bei Talin löst er irgendwas aus und wie wir uns alle denken können, wird er natürlich unser super Partner und love interest. Zwischenzeitlich war es mir alles etwas zu klischeehaft, bzw. nach Erfolgsrezept geschrieben, aber selbstverständlich ist das halt im Fantasy-Bereich oft der Fall. Deswegen sage ich, es war ein gutes Buch, aber hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen; da gab es schon andere Bücher, deren Story zwar nach Schema F konzipiert wurde, mich trotzdem restlos begeistert haben. Skyhunter war das leider nicht.