Leichte Kost mit Waldbrandgeruch: Wer Bruno Courrèges mag, kommt hier gut auf seine Kosten.
Es sollte mal wieder ein Provence-Krimi sein, aber nach den ersten 20 Seiten habe ich ihn weggelegt. Wohlgemerkt nicht Tête-à-Tête von Martin Walker sondern einen anderen Krimi, den ich hier nicht nenne. Grausame Folterszenen, eine verstümmelte Frauenleiche, das war nicht das Richtige für mich.Deshalb habe ich mich für Bruno Courrèges entschieden, weil ich wusste, dass mich hier eher Entspannung erwartet.So war es denn auch. Eine dreissig Jahre alte Leiche, oder vielmehr, was von ihr übrig geblieben ist, ein Mordverdacht und der Versuch, diesen alten Fall aufzuklären, darum geht es im engeren Sinne. Daneben spielt die zunehmende Waldbrandgefahr im Périgord eine Rolle. Das Feuer wird von Bruno natürlich heldenhaft und erfolgreich bekämpft.Es ist schon sehr leichte Lesekost, aber wer Bruno, seine Kochkünste, seine Weine und seine symphatische Persönlichkeit mag, kann sich entspannt zurücklehnen.